UNSERE ROUTE
Am 8. März 2027 fällt für uns der Startschuss zum Abenteuer unseres Lebens. Unser Plan klingt verrückt, ist aber genau deshalb perfekt: Wir umrunden die Schweiz im Sattel! Ein epischer Grenzritt gegen den Uhrzeigersinn. Tag für Tag, Schritt für Schritt, immer der Nase nach und immer nah an der Demarkationslinie unserer Heimat.¨
Der Auftakt: Über Fischingen an den Rhein
Gleich am ersten Tag geht es östlich durch das hügelige Zürcher Oberland und das Tannzapfenland. Die allererste Nacht verbringen wir und die Pferde auf der Ottenegg bei Fischingen – der perfekte Ort, um ins Wanderreit-Fieber zu kommen. Von dort steuern wir nordostwärts Richtung Bodensee und Rhein. Ab jetzt folgen wir der Nordgrenze entlang Deutschlands Richtung Westen. Wo der Weg auf der Schweizer Seite mal verbaut ist, weichen wir kurz über die deutsche Grenze aus. Die Grenze ist für uns nur eine Linie auf der Karte – das Wohl der Pferde steht an erster Stelle.
Endlose Weiten im Jura
Weiter geht es dem Rhein entlang durch den Klettgau, vorbei am Rheinfall, bis wir den Nordwesten erreichen. Der Schweizer Jura ist ein absolutes Traumrevier für Reiter! Weite Freiberger Weiden, sanfte Wiesenwege und schattige Wälder direkt an der französischen Grenze laden zu perfekten Tagesetappen ein. Hier zieht sich das Band der Grenze gewunden durch die Landschaft – ein ständiges Wechselspiel zwischen Frankreich und der Schweiz.
Vom Genfersee ins Wallis
Wir drehen nach Süden ab, lassen den Jura hinter uns und reiten am Ufer des Genfersees vorbei. Nun geht es hinein in die mächtigen Walliser Alpen. Wir folgen dem Lauf der Rhone flussaufwärts. Die imposante Bergkulisse begleitet uns Tag für Tag, während wir uns an der französischen und italienischen Grenze entlang nach Osten vorarbeiten.
Bündnerland & der Höhepunkt im Engadin
Aus dem Wallis und dem Tessin schrauben wir uns weiter hoch in die Bündner Alpen. Das Engadin ruft! Zwei absolute Highlights stehen hier fest auf dem Plan: Wir reiten durch das historische Dorf Zuoz und steuern das legendäre Reitzentrum San Jon bei Scuol an. Im März kann hoch oben in den Bergen natürlich noch mächtig Schnee liegen. Macht nichts: Wir improvisieren, nutzen alte Säumerpfade oder schlüpfen kurz über die italienische oder österreichische Grenze, bis der Weg wieder frei ist.
Heimkehr nach Weisslingen
Vom Unterengadin aus schwenken wir schließlich wieder nordwestwärts. Über das Rheintal und durch das hügelige Zürcher Oberland schließt sich der riesige Kreis. Die Beine der Pferde sind stramm, die Köpfe voller Erinnerungen – bis wir nach unzähligen Kilometern, Abenteuern und Hufeisenabdrücken schließlich wieder glücklich am Ausgangspunkt in Weisslingen einreiten.
