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PFERDEGESTÜTZTE THERAPIE

Was ist pferdegestützte Therapie?

Pferdegestützte Therapie ist eine einfühlsame Ergänzung zu klassischen Therapieformen. Sie bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen geschützten Raum, um zur Ruhe zu kommen, sich selbst besser wahrzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Im Mittelpunkt steht der Mensch – mit seiner Geschichte, seinen Gefühlen und seinem eigenen Tempo. Die Pferde begleiten diesen Prozess aufmerksam, ehrlich und ohne Bewertung.

Manchmal braucht es keinen Druck und keine vielen Worte – sondern einfach einen Ort, an dem man sein darf. Genau hier beginnt die Wirkung der Pferde.

Image by Artis Butkevics

Warum Pferde?

Pferde haben die besondere Fähigkeit, Menschen unmittelbar und jenseits von Sprache zu erreichen. Sie reagieren fein auf Körpersprache, innere Haltung und Emotionen und spiegeln das, was oft unbewusst bleibt.

 

Diese Form der Begegnung schafft Klarheit, Vertrauen und eine Verbindung, die tief wirkt.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Die pferdegestützte Therapie richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich Begleitung wünschen – sei es in herausfordernden Lebensphasen oder zur persönlichen Entwicklung.

Sie kann besonders unterstützend sein für Menschen, die:​

  • sich innerlich unruhig, gestresst oder belastet fühlen

  • Schwierigkeiten haben, Gefühle auszudrücken oder zu regulieren

  • sich unsicher fühlen oder wenig Selbstvertrauen haben

  • sensibel auf ihre Umgebung reagieren

  • Unterstützung im sozialen Miteinander suchen

  • sich in einer Veränderungs- oder Übergangsphase befinden

 

Auch für neurodivergente Menschen – beispielsweise mit Autismus oder AD(H)S bietet die Arbeit mit Pferden einen klaren, ruhigen und gut verständlichen Rahmen.

Image by Ruslan Sikunov

Ein geschützter Raum für jeden

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. In der pferdegestützten Therapie darf genau diese da sein – ohne Bewertung, ohne Zeitdruck.​
 
Die Pferde begleiten kleine und grosse Schritte gleichermassen feinfühlig und präsent. So entsteht ein Ort, an dem Vertrauen wachsen kann – in sich selbst, in andere und in den eigenen Weg.

Ablauf & Kosten

Jeder Mensch ist einzigartig. Genauso individuell gestalten wir auch unsere pferdegestützten therapeutischen Angebote. Deshalb beginnt jede Begleitung mit einem ausführlichen Vorgespräch. In diesem nehmen wir uns Zeit, einander kennenzulernen, die persönlichen Anliegen zu besprechen und gemeinsam Nah- und Fernziele zu formulieren. Darauf aufbauend planen wir den Weg, der dich deinem Ziel Schritt für Schritt näherbringen darf.

Die Durchführung qualitativ hochwertiger pferdegestützter Interventionen erfordert eine fundierte fachliche Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildungen sowie viel Erfahrung im therapeutischen, pädagogischen und reiterlichen Bereich. Ebenso entscheidend sind die artgerechte Haltung, Ausbildung und das kontinuierliche Training unserer Therapiepferde. All dies bedeutet einen hohen zeitlichen, fachlichen und finanziellen Aufwand, den wir mit grosser Sorgfalt und Verantwortung tragen.​

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Kostenübernahme & Finanzierungsmöglichkeiten

Die pferdegestützte Therapie wird in der Schweiz in der Regel nicht von der Grundversicherung übernommen. Je nach Zusatzversicherung kann jedoch eine teilweise Kostenübernahme möglich sein. Wir empfehlen, dies direkt bei Ihrer Krankenkasse abzuklären.

Kirsti ist mit dem EMR Qualitätslabel für Erfahrungsmedizin ausgezeichnet sein. Dies ermöglicht es Dir, mit entsprechender Zusatzversicherung die Reittherapiestunden über Deine Krankenkasse abzurechnen.

Kirsti's EMR-Nummer: I907564​​​

​Frag bitte bei Deiner Krankenkasse nach, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Kosten für die Reittherapie übernommen werden können. Oft können Ärzte, wie Hausärzte, Kinderärzte oder Psychotherapeuten, eine Verordnung oder Empfehlung ausstellen, um die Krankenkasse zur Unterstützung bei den Kosten zu motivieren. Einige Krankenkassen haben die Reittherapie in ihrem Leistungsangebot, jedoch kann dafür teilweise eine Zusatzversicherung erforderlich sein.

In bestimmten Fällen können die Kosten auch ganz oder teilweise durch die IV, die Sozialhilfe oder andere Institutionen übernommen werden. Zudem gibt es Stiftungen und Organisationen, die bei der Finanzierung einer Reittherapie unterstützend wirken können.

Manche Klient:innen finanzieren die Therapie privat. Jede Situation ist individuell und darf auch genau so betrachtet werden.​​

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