FORTBILDUNGEN
organisiert durch Connexa Schweiz - Zentrum für tiergestützte Intervention

Trauma in der PI - Pferde achtsam und erfolgreich in die Arbeit integrieren
Dieses dreiteilige Abend-Seminar bietet Fachkräften aus Therapie, Pädagogik und Coaching eine fundierte Einführung in die Entstehung, Diagnostik und Behandlung von Traumafolgestörungen.
An drei Abenden werden Grundlagen und praxisrelevante Methoden der pferdegestützten Trauma-Arbeit vermittelt.
Der erste Abend führt in die Entstehung und Symptomatik von Traumafolgestörungen ein. Es werden grundlegende Konzepte der Traumapsychologie vorgestellt und mit neurobiologischen Erkenntnissen verknüpft, um das Verständnis für körperliche und emotionale Reaktionen traumatisierter Klient:innen zu vertiefen.
Am zweiten Abend steht die Rolle des Pferdes im Mittelpunkt: Wie kann das Tier als Co-Therapeut Sicherheit, Regulation und Beziehung fördern? Anhand von Modellen wie Somatic Experiencing (SE) wird erläutert, wie traumasensible Begleitung im reittherapeutischen Setting gestaltet werden kann.
Der dritte Abend ist praxisorientiert:
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Analyse von Fallbeispielen und Videoausschnitten
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Austausch zu eigenen Erfahrungen
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Entwicklung von Interventionsideen und Reflexion der therapeutischen Haltung
In einer Kombination aus Theorie und praxisnahen Ansätzen wird beleuchtet, wie Pferde als sensible Begleiter gezielt in die traumainformierte Arbeit integriert werden können.
Die Fortbildung richtet sich an Reittherapeut:innen, Therapeut:innen in Ausbildung sowie Fachpersonen aus Pädagogik, Psychologie und Coaching, die mit traumatisierten Menschen arbeiten und ihr Wissen über pferdegestützte Trauma-Arbeit vertiefen möchten.
Wann:
- 12.02, 19.02 & 26.02.2026, jeweils von 18:30 - 21:00 Uhr (Kursnummer: PI1202_26)
Wo: Online via Zoom
Dozentin: Sabine Baumeister
TeilnehmerInnen Anzahl: mind. 8 bis max. 16
Kosten: CHF 200.00